Lovemachine – Rock ’n Roll-Cowboy-Party im Saloon
Wien [ENA] "Take Me to the River!" Dieser Aufforderung hatten die Droschkenkutscher am 12. Januar Folge zu leisten. 'Marshal' Rudolf Biber und seine 'Deputies' hatten zur Rock 'n Roll-Party in den Saloon, eine Location nahe der Donau, geladen und alle waren gekommen, den 'Dampf' der Lovemachine zu 'atmen'.
'High Noon' war an diesem Tag ausnahmsweise um 20:30 Uhr, als Rudi, die 'Gibson Gun' im Anschlag, sein 'Rock ’n Roll-Rodeo' eröffnete. Zusammen mit seiner Lovemachine, Florian Vass (Lead Guitar), Paul Vass (Keyboards), Alex Heilig (Bass) und Mick Glantschnig (Drums), lud der Vollblut-Gitarrero und Sänger zum 'Ritt' durch 'Rock ’n Blues-Valley' ein, auf dem, zwischen Meilensteinen der guten alten Rock ’n Roll-Zeit, brillantes 'Dynamit' der Marke Eigenbau entzündet wurde. Die vergnügliche Reise führte u.a. zum 'Green River' und zu 'Suzie Q'. Etwas 'Dangerous' wurde es lediglich, als Rudi, den 'Simple Man' mimend, gestehen musste: "I Shot the Sheriff!" Entlohnt wurden die 'Scouts' mit frenetischem Applaus.
Rudolf Biber und Lovemachine
Der Biber Rudi (wie man in Österreich sagt), gelernter Installateur aus Wien, hatte von Kindesbeinen an ein Faible für Musik. Besonders die Gitarre hatte es ihm angetan. Als Elfjähriger gründete er seine erste Band. Einige Jahre später, nach kurzem Abstecher in die Welt der Zigeunermusik, etablierte sich Biber sowohl in der nationalen, als auch in der internationalen Musikszene. Er arbeitete mit Musikern verschiedener Genres, teils auf der Bühne, teils in seinen Black Lagoon Studios in Wien, in denen 1992 und 1993, unter Rudis Tonregie, auch die Supermax-Alben 'The Max is Back', sowie 'One and All' produziert wurden. Zudem fungierte er bei den Aufnahmen als Gitarrist und Backgroundsänger. Danach ging Rudi mit der Band auf Tournee.
Mitte der Neunziger wurde die Formation Lovemachine ins Leben gerufen, deren Tage jedoch gezählt waren, da Rudolf Biber und Familie 1999 für elf Jahre in die USA zogen. Wieder in heimischen Gefilden, das Revival der Band, zur Freude der Fangemeinde. Ein Album musste her und zwar zügig und ohne großen Aufwand. Ergo - im Herbst 2011 wurde ein Live-Konzert mitgeschnitten, dessen Inhalt, bestehend aus Evergreens vergangener Tage, aus den Lautsprechern diesseits, sowie jenseits des Großen Teichs ertönt. In Kürze, so Rudi Biber, wird es eine neue CD geben, ausschließlich mit Eigenerzeugnissen der Lovemachine.




















































